DIE RAEUBER

SCHAUSPIEL NACH FRIEDRICH SCHILLER

Die Brüder Franz und Karl Moor fordern vehement ihren Platz in der Welt. Sie begehren auf gegen den Vater, die Kirche und den Staat. ,,Ich will alles um mich her ausrotten, was mich einschränkt, dass ich nicht Herr bin“, krakeelt Franz – daheimgebliebener Rebell in eigener Sache – durch die maroden Schlossmauern, während sich Stammhalter Karl als Sozialrevoluzzer in den Böhmischen Wäldern herumtreibt. Doch wie werden Taten zu einer Rebellion, die mehr ist als ein Hilfeschrei um Aufmerksamkeit? Was ist der Antrieb eines Rebellen und wofür stehen sie, diese neuen Möchtegern-Herrscher – wofür stehen wir? Müde und selbstgerecht sind unsere sozialen Bemühungen. Wir raven durch Berlin und sammeln Müll für den Weltfrieden. Hauptsache: wir sehen gut dabei aus!

Nach Woyzeck und L’Amfiparnaso sucht Regisseurin Marielle Sterra mit vier Schauspieler*innen und einem Sänger in der Brotfabrik Berlin diesen toten Punkt des Schillerschen Jugenddramas. Franz, Amalia und Karl werfen sich in die Sinnsuche ihres Lebens und finden – den Tod und das Versprechen von etwas Höherem. Aber kommt da noch was?

MIT Friederike Drews, Florian Prokop, David Ristau, Nolundi Tschudi, Frank Weiß

REGIE  Marielle Sterra
BÜHNE  Claus Engel
KOSTÜME  Ermina Apostolaki
DRAMATURGIE  Dennis Depta
REGIE-ASSISTENZ  Marie-Claire Perge

KORREPETITION  Bangin Jung.
PERCUSSION  Felix Naglatzki
CHOR Ermina Apostolaki, Dennis Depta, Claus Engel, Susanne Mayer, David Ristau, Marielle Sterra
MASKENGESTALTUNG  Blonay Fuchs

KAMERA  Sabrina Krabbenhoeft, Ingo Tesch
FOTOS  Viviane Wild

Aufführungen vom 03. bis 06. Dezember 2014 in der Brotfabrik Berlin.

Gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin Amt für Weiterbildung und Bildung FB Kunst und Kultur.
Mit freundlicher Unterstützung der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

TRAILER